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en³ startet mit großem Erfolg

Fachkongress und Ausstellung auch nächstes Jahr wieder in Berlin

Die erste en3 ist Geschichte. Ob sie in selbige eingeht, wird sich zeigen. Schon heute aber lässt sich sagen: die Veranstaltung hat einen fulminanten Start hingelegt. Mit renommierten Referenten, stark frequentierter Innovationsschau, einem spannenden Rahmenprogramm und gut besucht von einem hochkarätigen Publikum, überzeugte das Event Besucher und Aussteller gleichermaßen.

Selbstbewusster Premieren-Auftritt: Das en³-Logo

Als Volltreffer erwies sich die Wahl des Veranstaltungsorts. Mit dem andel’s Hotel Berlin hatte man eine Infrastruktur gefunden, die nicht nur in unmittelbarere Nähe der Hauptstadtsehenswürdigkeiten gelegen ist, sondern vor allem jeden Komfort für ein gelungenes Event bietet. Dafür ist der hohe Standard des 4-Sterne Superior-Hauses genauso verantwortlich wie das Konzept „Alles unter einem Dach“. Von Tagungssaal und Ausstellungsarena über Parkgarage, Restaurants sowie sky.café und sky.bar bis hin zu den luxuriös ausgestatteten Zimmern ließ sich alles über kurze Wege  bequem mit dem Fahrstuhl erreichen.

Der Veranstaltungsort: Das andel’s Hotel Berlin

Der offizielle Startschuss zu en3 fiel am 15.11.2010 gegen 17.00 Uhr, als ZDF-Moderatorin Angela Elis zusammen mit e.qua Geschäftsführer Andreas Koschorreck, dessen Netzwerk als Schirmherr und fachlicher Träger der Veranstaltung fungierte, die Teilnehmer und Aussteller des Events bei einem Stehempfang zur Eröffnung der Innovationsschau willkommen hieß. Schon in den ersten sich anschließenden Gesprächsrunden auf den Messeständen wurde klar, dass sich die vertretenen Unternehmen und ihr Publikum viel zu sagen hatten, weshalb sich – obwohl noch nicht alle Kongressbesucher bereits am Eröffnungstag angereist waren – schnell ein reger Fachaustausch einstellte.

Immer hilfsbereit zur Stelle: Das freundliche e.qua-Team

Im sky.cafe, hoch über den Dächern Berlins, steuerte en3 dann dem ersten Highlight entgegen: Eingerahmt vom Lichtermeer der Metropole zu Füßen, gab sich ein echtes Schwergewicht der Medien- und Unterhaltungsbranche die Ehre: Reiner „Calli“ Calmund. Anderthalb Stunden sinnierte der Fernsehkommentator, Buchautor und ehemalige Manager des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen genauso witzig wie weise über das Thema „Mit Kompetenz und Leidenschaft zum Erfolg“ – ein Vortrag, aus dem nicht nur Fußballfreunde viel mitnehmen konnten und der noch bis spät in den Abend bei so manchem Freigetränk von den Teilnehmern diskutiert wurde.

Fußball- und Fernseh-Ikone in Bestform: Reiner Calmund. Abb. © S. Pick

Den Kern der Veranstaltung machte aber natürlich die Fachtagung am darauffolgenden Tag aus. Rund 220 Besucher hatten sich am 16.11. im Kongresssaal des andel’s Hotel eingefunden, um sich von führenden Köpfen und Vordenkern aus Wasser- und Energiewirtschaft, Wissenschaft und Politik über Themen wie Energieeffizienz und -rückgewinnung, Alternativenergien und Klimaschutz aus den unterschiedlichsten Perspektiven informieren zu lassen.

Gut besucht: Rund 220 Gäste folgten den Referaten

Denn so verschieden die Referenten, so breit die Herangehensweise an den Gegenstand. Ob es um spezifische Anwenderfragen, z.B. den Nutzen unterschiedlicher Turbinen- und Pumpensysteme bei der Stromgewinnung aus Trinkwasser, individuelle Unternehmensstrategien zur Reduktion von Energieverbräuchen, konkrete Projekterfahrungen auf dem Weg zur energetischen Selbstversorgung, die Finanzierung von lokalen bis internationalen Energieprojekten oder eine Einordnung der Debatte in den globalen Kontext des Klimawandels und seiner Folgen ging – den Zuhörern wurde von ausgewiesenen Kapazitäten ihres Fachs Wissenswertes aus erster Hand geboten.

Einer von zahlreichen Referenten: Jörg Simon, Vorstand Berlinwasser

Tiefen Eindruck beim Publikum hinterließen die klaren Worte des letzten Referenten der Fachtagung. Franz Josef Radermacher, hoch angesehener Informatikprofessor an der Universität Ulm, Mitglied des Club of Rome und bekannt durch sein Eintreten für eine ökosoziale Marktwirtschaft sowie sein Engagement für die Global Marshall Plan Initiative, verknüpfte Rechenmodelle zur Klimakatastrophe mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für eine gerechtere Globalisierung, eine Welt in Balance. Selbst Zuhörer, die täglich mit Themen wie CO2-Reduktion zu tun haben, stimmten die pointierte Analysen und die daraus abgeleiteten, in der vorgetragenen Form sicher unerwarteten Szenarien Prof. Radermachers nachdenklich.

Stimmte nachdenklich: Prof. Radermacher zur Klimakrise

Nicht Beiwerk, sondern integraler Bestandteil von en3: die Fachausstellung. Zur Erstauflage des Events präsentierten sich gleich 20 Unternehmen im hoteleigenen Messesaal dem interessierten Publikum – neben zahlreichen KMU auch Großkonzerne: Das Ausstellerspektrum reichte von Dienstleistungsunternehmen über Hersteller und Handel bis hin zu Ver- und Entsorgern aus den Bereichen Wasser, Abwasser und Energie. Gezeigt wurden unter anderem Mess- und Datenservices, Technologien zur Schachterfassung, Kanalinspektion und -sanierung, unterschiedliche Wärmerückgewinnungsanlagen, Pumpen, Rohrleitungs- und komplexe Wasserbewirtschaftungssysteme sowie aktuelle Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz auf Kläranlagen.

Gute Geschäfte: Hohe Frequenz auf den Messeständen

Voll aufgegangen ist das Konzept des Veranstalters, das Catering räumlich mit der Ausstellung zu verbinden. Dadurch konnte nicht nur die Besucherfrequenz und Verweildauer an den Messeständen deutlich erhöht, sondern auch eine ungezwungene Atmosphäre für den fachlichen Austausch geschaffen werden. Entsprechend positiv die Rückmeldung der Aussteller, die von der Interaktion mit den Kongressteilnehmern und der Qualität der Kontakte überaus angetan waren.

Clevere Idee: Messe und Catering wurden geschickt kombiniert

Eine helle Freude im wahrsten Sinne des Wortes: die Abschlussshow. Das Laserspektakel zum Ende der Tagung im großen Kongresssaal visualisierte das Thema Energie auf besonders eindrucksvolle Weise und wollte zugleich als Ankündigung und Einladung zur en3 2011 verstanden werden. Denn angesichts des großen Erfolgs bei der Premiere steht fest, dass dem Event ein fester Platz in den Veranstaltungskalendern von Wasser- und Energiewirtschaft gebührt. Genau den dürfen sich Wiederkehrer und Neuinteressierte bereits notieren: Auch im nächsten Jahr lädt en3 am 21. und 22. November in die Hauptstadt ein – dann noch größer, besser, erneut mit renommierten Referenten und Ausstellen, fachlich vertieft und mit den neuesten Innovationen der Branche.

Furioses Finale: Die Lasershow zum Kongress-Abschluss

An dieser Stelle möchte sich das Netzwerk noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die en3 erst möglich gemacht haben: den Organisatoren und Veranstaltern, dem andel’s Hotel Berlin, den emsigen Helfern von e.qua, vor allen aber bei den Referenten, Ausstellern und natürlich den zahlreichen Besuchern, die maßgeblich zum großen Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

 

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