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Ideen treffen Entscheider

Nachbericht zum Kongress der Wasser- und Energiewirtschaft en3 in Berlin

Wenn sich die Spitzenkräfte aus Wasser- und Energiewirtschaft zum Branchengipfel treffen, haben sie dafür eine feste Adresse: das andel’s Hotel in Berlin, wohin das Netzwerk e.qua am 21./22. November zur bereits zweiten Ausgabe des Fachkongresses en3 (energy. environment. engineering.) eingeladen hatte. Mit über 250 Besuchern, 40 Ausstellern in der integrierten Messe und einem innovativen Programm dokumentierte die Veranstaltung eindrucksvoll, wie ein Event doppelt wachsen kann – in Größe und Qualität.

Das Vorabendprogramm

Bereits zur Messeeröffnung im Rahmen der Vorabendveranstaltung konnte Ralf Strothteicher, Mitglied im Aufsichtsgremium des Netzwerks e.qua, das auch dieses Jahr als Schirmherr der en3 fungierte, zahlreiche Gäste begrüßen.  Belohnt wurde deren rechtzeitiges Erscheinen durch eine kurzweilige Innovationshow: „10 Minutes“ – sechs Referenten à zehn Minuten Redezeit, die zusammen eine Stunde Information über hochaktuelle technische Ansätze boten.

Wissenswertes kurz gefasst: Die Innovationsshow am Vorabend

Moderiert von Sabine Thümler, Pressesprecherin der Berliner Stadtreinigung, diesjähriger Sponsor der en3, wandte sich das unterhaltsame Format zunächst scheinbar Altbekanntem zu: Mario Spiewack vom Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozessinnovationen (ZPVP) referierte über die Renaissance der Stromgewinnung mittels Wasserrädern in Fließgewässern. Ihm schloss sich Saskia Wohlgemuth von der EURAWASSER Aufbereitungs- und Entsorgungs GmbH an, die den FlocFormer, eine neuartige Methode zur Klärschlammkonditionierung vorstellte. Dr. Lutz Schulze, Referatsleiter des acqua è vita Wasserforum e.V., verlieh der Forderung nach sauberem Trinkwasser inhaltlich Nachdruck, bevor Taco Holthuizen, Mitglied des Ingenieur-Pools eZeit, den „Dämmungswahn“ bei der energetischen Betrachtung von Gebäuden hinterfragte und stattdessen Systemlösungen für eine Vollversorgung mit Gratisenergie vorstellte, darunter den innovativen Wärmespeicher eTank. Mit dem Programm klieEN – Klimaschutz und Energieeffizienz brachte Volker Broekmans von hanseWasser den Besuchern eine Neuheit des Bremer Abwasserentsorgers näher. Und als Schlussredner der Innovationsshow zeichnete Mark Biesalski, Leiter der Uhrig Kanaltechnik, seine Vision von der Nutzung industrieller Abwärme über das Nahwärmenetz Kanal.


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