
Wertstoffgewinnung
Perfekt gespült. Kein Öl und Fett mehr auf den Tellern. Dafür im Wasser. Und mit diesem geht es sprichwörtlich den Bach hinunter. Doch was heute im Kanal davon schwimmt, steckt voller Wertstoffe. Organische und anorganische Verbindungen. Geeignet für Aufbereitung und Verwertung. Kostbare Ressourcen. e.qua initiiert Forschung und Entwicklung rund um das Thema Abwasserrecycling.
Wärme aus Abwasser
Aus der Wanne direkt in die Kanalisation. Was wir den Abfluss herunter spülen, ist wohltemperiert. Jahresdurchschnittlich 15 Grad Celsius warm. Eine bislang ungenutzte Wärmequelle. Mit dem Potenzial, einen Großteil des Energiebedarfs eines Hauses zu decken. Beim Heizen und Kühlen. Als emissionsarmer Kostensenker an Tausenden von Standorten. Wie es funktioniert und wem es nutzt, weiß e.qua.
Regenwassernutzung
Alles Gute kommt von oben. Und so können kräftige Schauer zugleich einen warmen Geldregen bedeuten. Vorausgesetzt, das kostbare Nass wird gesammelt. Allein zu Bewässerungszwecken versickern pro Jahr und Garten viele Tausend Liter teures Trinkwasser. Dabei ist Niederschlagswasser kostenlos - und funktioniert auch für Toilettenspülung und Waschmaschine. Wie genau, verrät e.qua.
Strom aus Regenwasser
Was in kleinen und großen Mengen vom Himmel tropft, sammelt sich im Regenkanal zu einem beachtlichen Fluss. Und wo Wasser strömt, kann Strom gewonnen werden. Das Prinzip ist einfach: Die mechanische Energie des abfließenden Wassers wird auf die Drehbewegung einer Turbine übertragen. Diese treibt einen Generator an, der die Wasserkraft in elektrischen Strom wandelt. Direkt unter dem Asphalt klappt das mit e.qua.
Wärme aus Abwasser
Allein die Stadt Berlin unterhält ein Kanalnetz von rund 10.000 km Länge. Etwa die Hälfte davon für Schmutzwasser. Schwarze Löcher für ungenutzte Energie. Ganzjährig „beheizt“ von Haushalten und Industrie. Mittels Wärmetauscher und -pumpe einfach, effizient und klimafreundlich anzuzapfen. So kann Abwasser zum „Erdöl“ der Hauptstadt werden – und jeder anderen Kommune in Deutschland. Einen Anfang macht e.qua.
Wärme aus Abwasser
Wasser ist thermodynamisch – und deshalb ideal zum Übertragen von Wärme. In der Industrie wird es deshalb vor allem als Kühlwasser eingesetzt. Und in enormen Mengen gebraucht: Für eine Tonne Stahl rund 150 m3, für eine Tonne Papier ca. 25 m3 und für eine MWh Elektrizität etwa 60 m3. Wie sich das aufgeheizte Kühlwasser zur Energiegewinnung verwerten lässt, erfahren Sie von e.qua.
Wertstoffgewinnung
Was wir mit Druck auf die Spültaste los sind, wird auf seinem Weg durch die Kanalisation von Industrie und Gewerbe „angereichert“. Das Ergebnis: eine heterogene Mixtur organischer und anorganischer Substanzen. In der Kläranlage bleiben davon gereinigtes Wasser und jedes Jahr rund 10 Mio. Tonnen konzentrierter Klärschlamm übrig. Der hat es in sich. Zum Beispiel Düngemittel, Brenn- und Kraftstoffe. Forschungsarbeit leistet e.qua.
Strom und Wärme aus Klärschlamm
Selbst versorgen statt nur entsorgen: Aus dem in Faulbehältern von Kläranlagen anfallenden Methangas kann in Blockheizkraftwerken Strom gewonnen werden. Der deckt einen Großteil des Eigenbedarfs. Zum Nulltarif. Ganz nebenbei heizt Prozesswärme die Faulbehälter auf und dient zur Warmwasserversorgung. Das senkt nicht nur die Energiekosten. Es verbessert auch die CO2-Bilanz. Geeignete Verfahren entwickelt e.qua.
H2S-Reduzierung durch Abwärmenutzung
Vor allem im Sommer stinkt der Abwasserkanal zum Himmel? Schuld ist die Temperatur. Denn je höher die liegt, desto höher die Schwefelwasserstoffkonzentration. Die Folge sind übler Geruch und massive Korrosionsschäden an den Rohrleitungen. Wärmenutzung des Abwassers spart also nicht nur Energie, sie schont auch die Nase und reduziert Sanierungskosten. Nutzen Sie diesen Effekt mit e.qua.
Wärme aus Trinkwasser
"Eisgekühlt genießen!" – das kennt man von Erfrischungsgetränken. Nicht so von unserem Trinkwasser. Denn selbst in der Heizperiode weist dieses Temperaturen von 5 bis 12 Grad C auf. Wärmepumpen erreichen bei diesen Werten bereits eine gute Energieeffizienz. Warum also nicht das Wasser aus der Leitung etwas kühler verkosten und mit der abgezweigten Energie kostenlos das Haus heizen? Mehr gute Tipps gibt’s von e.qua.
Wärme aus Abwasser
Fette sind im Abwasser unerwünscht. Denn die setzen sich bei kühlen Temperaturen an den Kanalwandungen fest – bei wärmeren in der Nase. Die Lösung des Problems heißt Fettabscheider. Und die arbeiten am effizientesten, je mehr Wärme dem Abwasser entzogen wird. Da liegt es doch nahe, sie gleich zur Wärmerückgewinnung zu nutzen. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet e.qua.
Wärme aus Regenwasser
Energie aus heiterem Himmel? Wohl eher aus bedecktem. Denn dass Niederschlagswasser ausreichend temperiert ist, um damit eine Wärmepumpe zu betreiben, weiß mittlerweile jeder Häuslebauer. Höchste Zeit also, dass sich auch Industrie und Kommunen diesen Umstand zu Nutze machen. Zum Beispiel durch Wärmetauscher an Regenrückhaltebecken. Ihr Partner dafür heißt e.qua.
Fremdwasservermeidung
Abwasser ist teuer. Rund 50 % teurer als Trinkwasser. Bezahlt wird deshalb nach dem Verursacherprinzip. Dumm nur, wenn in der Kanalisation auch Fremdwasser fließt. Regen-, Grund- und Oberflächenwasser. Denn das kostet neben Geld auch Kläranlagenkapazitäten – und stellt zugleich ein ökologisches und rechtliches Problem dar. Messeinrichtungen und Systeme zur Fremdwasservermeidung finden sich bei e.qua.
Strom aus Trinkwasser
Trinkwasser kommt aus dem Hahn. Doch dort muss es erst einmal hin gelangen. Aus Brunnen, Quellen, Oberflächengewässern. Über Leitungen wird es im ganzen Land transportiert. Angetrieben von natürlichem Gefälle oder Pumpwerken. Ständig im Fluss. Und deshalb geeignet für den Betrieb von Turbinen. Zur Erzeugung von günstigem Öko-Strom. Ohne Beeinträchtigung der Wasserqualität. Eine intelligente Mehrfachnutzung dank e.qua.
Dieses Projekt wird hälftig mit Bundes- und Landesmitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) finanziert.










