Von der heterogenen Mixtur organischer und anorganischer Substanzen, die als Abwasser ins Klärwerk gelangen, bleiben am Ende der mechanischen, biologischen und chemischen Behandlung gereinigtes Wasser und so genannter Klärschlamm übrig.
Klärschlamm besteht, neben Wasser, vor allem aus sedimentierten Schwebstoffen –Wertstoffe, die auf vielfältige Weise verwendbar sind.
Seine anaerobe Behandlung in Faultürmen erlaubt die Gewinnung von methanhaltigem Biogas, das, in Blockheizkraftwerken verstromt, zur Deckung des Eigenbedarfs der Kläranlage an Elektrizität (und Wärme) genutzt werden kann.
Der an Nährstoffen reiche Faulschlamm ist ein gefragter organischer Dünger in der Landwirtschaft, begehrt vor allem für seinen hohen Nitrat- und Phosphatgehalt.
Nicht zur Ausbringung genutzter Klärschlamm kann in getrocknetem Zustand der thermischen Verwertung zugeführt, d.h. mittels Gebrauch von Dampf- und Gasturbinen zur Energierückgewinnung verwendet werden.
Seine energetischen Eigenschaften prädestinieren ihn auch als Rohmaterial für die Herstellung von Kraftstoffen, allen voran von Biodiesel. Selbst eine Nutzung als Biomasse zur industriellen Herstellung erneuerbarer Kohle ist möglich.
Welche Art der Wertstoffgewinnung und -verwertung aus Klärschlamm für Ihre Gegebenheiten am besten geeignet und welche Technologie dafür erforderlich ist, weiß e.qua.