Über uns / Historie

e.qua wurde im März 2009 auf Initiative regionaler Unternehmen aus Berlin und Brandenburg mit Unterstützung des Senats Berlin unter der Bezeichnung „Netzwerk WASSERENERGIE“ gegründet. In den darauffolgenden Monaten erarbeiteten seine Initiatoren Identität, Inhalte und Ziele des Netzwerks, woraus nicht zuletzt der Name e.qua resultierte. Als thematischer Schwerpunkt der Gründungsphase manifestierte sich vor allem die Gewinnung von Energie aus Abwasser, insbesondere die Abwasserwärmenutzung. 

Gründungsmitglieder waren seinerzeit u.a.: HTI Bär & Ollenroth KG, Rohr- und Anlagenbau Königs Wusterhausen GmbH & Co. KG, die damalige GASAG-Tochter BEGA.tec GmbH, Ingenieurbüro Licht, BRAUCO Rohr- und Umweltservice GmbH & Co. Dienstleistungen KG.

Anspruch des Netzwerks e.qua war von Anfang an als Ideenschmiede und Entwicklungseinheit außerhalb des Tagesgeschäftes sowie als schlagkräftige Vernetzungsplattform für seine Mitglieder zu fungieren, mit deren Unterstützung sind Dinge verändern und die Zukunft der Wasserwirtschaft gestalten ließe.

Den ersten und viel beachteten öffentlichen Auftritt feierte e.qua 2009 auf der WASSER BERLIN INTERNATIONAL, deren Nachfolge das Netzwerk zehn Jahre später mit seinem eigenen Messeformat TAUSENDWASSER antreten sollte. Es folgten eine aufmerksamkeitsstarke Werbekampagne, mit der insbesondere kommunale Aufgabenträger für das Thema „Energie im Abwasser“ sensibilisiert wurden, sowie die Organisation und Durchführung des Fachkongresses en3.

Mit der Bildung der Schwestergesellschaft e.qua Services GmbH vollzog das Netzwerk auch den strategischen Wandel von einer eher werblich orientierten Ansprache des Themas „Energie in der Wasserwirtschaft“ hin zu einer technischen Energieberatung als aktive Hilfestellung für kommunale Unternehmen und Betreiber und zahlreiche Services für seine Mitglieder. Zur Intensivierung der Auseinandersetzung mit Abwasserwärmenutzung wurdes gemeinsam mit den Herstellern HUBER SE, Uhrig GmbH, Frank & Krah GmbH, Brandenburger Liner GmbH & Co. KG sowie dem Ingenieurbüro ECO.S die Themenallianz Abwasserwärmenutzung gegründet. Zahlreiche Marktstudien und Projekte zeugen von dieser erfolgreichen Zusammenarbeit.

In der politischen Arbeit traf e.qua u.a. mit EU-Kommissar Günther Oettinger, dem damaligen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie mit Volker Kauder, seinerzeit Fraktionschef der CDU/CSU, zusammen, um energetische Themen der Wasserwirtschaft auf die Tagesordnung der Politik zu bringen.

Heute ist das Netzwerk für seine Mitglieder Makler von Kontakten, Unterstützer konkreter Vertriebstätigkeit, Fördermittelmanager, Wissensvermittler auf Veranstaltungen sowie in der Zusammenarbeit mit Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen, aber auch Marketing- und PR-Partner. Stand anfangs die Akquise zusätzlicher Aufträge im Mittelpunkt des Interesses der gewerblichen Mitglieder, gewinnt das Zukunftsthema Fachkräfte-Nachwuchs für Industrie und Kommunalunternehmen zunehmend an Bedeutung.